Weserbergland

Kellerbierfest im Weserbergland

Resser Schützen gehen auf Reisen

Am vergangenen Wochenende war es endlich soweit. Die von langer Hand geplante Ausfahrt der Resser Schützen, Höhepunkt der Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr der Damenabteilung, konnte losgehen.

Gut gelaunt und fröhlich starteten 32 Schützenschwestern – und Brüder am Samstagmorgen ins Weserbergland. Die erste schmackhafte Pause legten sie in Hameln ein, weiter ging es dann ins Lippische- über Schloss Hämelschenburg, Lügde, am Emmerstausee entlang, in das Romantik- und Künstlerstädtchen Schwalenberg. Hier warteten liebevoll eingerichtete Zimmer im Hotel- Restaurant     „ Malkasten“, erstmals 1214 als Burgmannssitz der Ritter von Elbinghusen erwähnt. Jedes Zimmer hat hier einen eigenen Namen. So wurde man z.B. in der „ Eulenstube“, im „ Bilderbuch“ oder im Schwalenberger Vogelnest“ untergebracht.

Am Abend erfolgte dann der Kellerbieranstich durch den Bürgermeister von Schwalenberg. Nach einem leckeren Essen mit frischgebackenem Holzofenbrot, Rinderkraftbrühe mit Kräuterpfannkuchen, Salatplatten, gebackenem Schweineschinken und Bauernsalat, spielte die Musik auf und alle erlebten eine unvergessliche Partynacht. Im Laufe des Abends erfreute der Schwalenberger Nachtwächter mit seinen Ausführungen und Liedern über das Lippische Land alle Schützen und blies auf seinem Horn zur guten Nacht. Es sei noch erwähnt, dass zufällig zeitgleich das Schwalenberger Kinderschützenfest mit Schinkenschießen für Erwachsenen stattfand. Hier zeigte die amtierende Resser Schützenkönigen Carola Rapke mit ihrer Vizekönigin Janina Bertus mal der Männerdomäne der Schützengesellschaft Schwalenberg, wie man das mit dem Schießen so macht. So erreichte Janina Bertus den 4. Platz und Carola Rapke den 17. Platz beim KK Stehendauflage Schießen von 74 Startern. Das gab ein großes Hallo im Hotel, als sie mit einem ordentlichen Stück Schinken und einem großen Stück Käse zurückkamen. Am Sonntag erkundeten die Resser, nach einem reichhaltigen Frühstück, noch einmal die nähere Umgebung auf“ Schusters Rappen“. Nach dem Mittageessen, Suppe im Bierglas mit Würstchen, ging die Fahrt weiter auf den „Brocken“ des Weserberglandes, dem „ Köterberg“. In der am Weserufer gelegenen „ Tonenburg“ nahm man dann Kaffee und Kuchen ein um anschließend entlang der Weser, müde aber glücklich der vielen positiven Eindrücke, die Heimfahrt Richtung Resse anzutreten. Die Jubiläumsfeierlichkeiten sind hiermit offiziell beendet, aber viele weitere Aktionen des Schützenverein Resse stehen noch in diesem Jahr auf dem Kalender. Langweilig wird es hier nicht.

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